Unsere Gene bestimmen

nicht nur den Charakter eines

Menschen, sondern beeinflussen

auch die Wirkung von

Medikamenten.

Für wen eignet sich SONOGEN XP?

 

Für Menschen, die häufig und langfristig Medikamente einnehmen, sowie für Patienten, bei denen ein Therapieversagen oder eine Unverträglichkeit schwere Konsequenzen haben kann. SONOGEN XP eignet sich darüber hinaus für Patienten, die in ihrer aktuellen Therapie unter Unverträglichkeit leiden. Aber auch für jeden, der vorbereitet sein und im Falle einer anstehenden Arzneimitteleinnahme von Anfang an das für ihn am besten geeignete Medikament in der optimalen Dosierung einnehmen möchte.

 

 

Was leistet SONOGEN XP?

 

Jeder Mensch ist einzigartig. Das gilt insbesondere auch in der Medizin. Denn was bei einem Menschen für Heilung sorgt, verpufft beim anderen wirkungslos oder verursacht starke Nebenwirkungen.

 

Das Problem ist kein Einzelfall – im Gegenteil: Bei Antidepressiva, Asthma-Medikamenten und oralen Antidiabetika sprechen nur etwa 60 Prozent der Patienten auf die Therapie an, um nur einige Beispiele zu nennen. Bei Alzheimer-Medikamenten sind es sogar lediglich 30 Prozent. Die Ursachen für diese Statistik liegen unter anderem in unserem Erbgut. Genetische Unterschiede können bei gleicher Medikation zum Beispiel verschiedene systemische Konzentrationsniveaus der Wirkstoffe verursachen. Das liegt daran, dass der Wirkstoff vom Körper unterschiedlich aufgenommen, verteilt oder abgebaut wird. Die SONOGEN AG steht für personalisierte Medizin: Unsere Vision ist es, für jeden Patienten bereits im Vorfeld die maßgeschneiderte Therapie herauszufinden.

 

 

Für jeden Patienten die optimale Therapie

 

In unseren Genen liegt allerdings nicht nur die Ursache für Wirkungunterschiede, sondern auch der Schlüssel zu einer erfolgreichen Therapie. Mit dem Einfluss der Erbanlagen auf die Wirkung von Arzneimitteln beschäftigt sich die Pharmakogenetik (PGx). Hierbei werden variable Sequenzen des Genoms identiziert. So erkennen wir Patienten, bei denen bestimmte Medikamente keine Wirkung entfalten oder ein erhöhtes Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen besteht. Unser PGx-Expertensystem SONOGEN XP greift auf eine pharmakogenetische Datenbank mit wissenschaftlichen Entscheidungsalgorithmen zurück. Gemeinsam mit den Ergebnissen der Genotypisierung, den Patienteninformationen und der verordneten Medikation entwickeln wir die maßgeschneiderte Therapie profilgerecht für jeden Patienten.

 

 

 

Untersuchungsrahmen und Datensicherheit

 

  • Die pharmakogenetische Untersuchung und Interpretation der Ergebnisse beschränkt sich ausschließlich auf Gene, die im Zusammenhang mit der Wirkung von Medikamenten stehen.
  • Unter keinen Umständen wird durch SONOGEN XP ein Zusammenhang mit einer Krankheit oder dem Risiko hergestellt, eine Erkrankung zu entwickeln.
  • Ihre Ergebnisse und persönlichen Daten sind Ihr Eigentum und werden entsprechend der gültigen Gesetzgebung und Richtlinien streng vertraulich behandelt und sicher aufbewahrt.

 

 

 

Aus der Praxis

 

  • Fallbericht 1

    Eine 64-jährige Patientin wurde aufgrund chronischer Schmerzen mit Oxycodon und Diclofenac behandelt. Oxycodon ist ein Opioid-Schmerzmittel, dass durch das Enzym CYP2D6 in eine um das 14-fache wirksamere Substanz umgewandelt wird. Das für die Patientin erstellte pharmakogenetische Profil (PGx-Profil) ergab für CYP2D6 einen Genotyp/Phänotyp ohne Enzymaktivität (poor metabolizer, PM). Dadurch kann das Medikament nicht in den um ein Vielfaches effektiveren Wirkstoff umgewandelt werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit kam es dadurch bei der Patientin zu einer ungenügenden Schmerzlinderung. Die Patientin wurde aus diesem Grund auf Tapentadol umgestellt. Bereits in der zweiten Woche nach dieser Umstellung stellte sich das anvisierte Therapieziel der Schmerzlinderung ein und konnte langfristig gewährleistet werden.

     

  • Fallbericht 2

    Eine Patientin war nur schwer einstellbar für eine orale Antikoagulation mit Coumarinen. Die Fragestellung war, ob hierfür eventuell eine genetische Ursache beziehungsweise ein genetischer Einfluss zugrunde liegt. Das individuell erstellte pharmakogenetische Profil (PGx-Profil) ergab einen Genotyp/Phänotyp mit einer erhöhten Sensibilität für Coumarine. Die Patientin hatte sowohl für VKORC1 als auch für CYP2C9 eine Variante mit einer minderen Enzymaktivität. Patienten mit dieser Konstellation benötigen eine niedrigere Dosis, die nur sehr schwer zu bestimmen ist. Aber selbst dann kommt es häufig zu Phasen der Über- oder Unterdosierung. Beides kann für Patienten gefährlich werden: Unterdosiert ist die Therapie unwirksam und führt zu erhöhter Thrombusbildung („Blutverklumpung“), überdosiert kann es zu einer erhöhten Blutungsneigung kommen.

    Die Patientin wurde dementsprechend auf eine noch relativ neue Gruppe direkt wirkender oraler Antikoagulantien umgestellt. Auch hier war das erstellte PGx-Profil sehr hilfreich, da bei dieser Patientin auch andere pharmakologisch wirksame Gene eine große Anzahl an Varianten aufwiesen. Aufgrund dessen konnte Rivaroxaben ausgeschlossen werden (ein Medikament aus besagter noch recht neuen Gruppe von alternativen Wirkstoffen), da es durch das Enzym CYP3A4 abgebaut wird. Das individuelle PGx-Profil der Patientin hatte hierfür ebenfalls eine eingeschränkte Enzymaktivität aufgezeigt. Somit bestand das Risiko einer zu hohen Dosierung. Die Patientin wurde auf Dabigatran umgestellt. Somit konnte das o.g. Therapieziel erreicht und die beschriebenen relevanten Nebenwirkungen und Risiken ausgeschlossen werden.

     

     

Kundenstimmen

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auch die Wirkung von

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